Leipzig-ConnewitzWer wir eigentlich sind

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Das alte Spiel am Basketballplatz: Die einen sprayen etwas auf die Wand, die anderen übermalen es, dann sprayen die einen es noch mal. Sie fanden das hier in Leipzig lange eher lustig.
Das alte Spiel am Basketballplatz: Die einen sprayen etwas auf die Wand, die anderen übermalen es, dann sprayen die einen es noch mal. Sie fanden das hier in Leipzig lange eher lustig. Henrik Merker

Connewitz ist mehr als eine linke Utopie. Auch hier gibt es längst Stadthäuschen und SUVs. Seit den Silvesterkrawallen ist man wieder zum Politikum geworden. Das macht es nicht leichter.

Von Ulrike Nimz, Leipzig

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Eine Geschichte über Connewitz könnte gleich auf dieser spärlich begrünten Verkehrsinsel beginnen. Weil ja hier die Geschichte des Stadtteils so gut sichtbar ist, in Form einer Säule aus Porphyr und Sandstein, fünf Meter hoch, darauf ein Andreaskreuz und die Jahreszahl 1536. Einst markierte sie das Ende des Leipziger Stadtrechtsbereichs. Mittlerweile treffen "am Kreuz" sieben Straßen aufeinander - und manchmal auch Polizisten und Steinewerfer. Deshalb wird heute wieder vor "rechtsfreien Räumen" gewarnt. Deshalb beginnen die meisten Geschichten über Connewitz drüben am Basketballplatz.

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