Hybrider KriegBundesregierung macht Russland für Anschlag in Leipzig verantwortlich

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Auf dem Flughafen Leipzig/Halle war am 4. August eine Sprengstoff-Drohne zwischen ukrainischen Frachtmaschinen gefunden worden: eine ukrainische Antonow im Sicherheitsbereich.
Auf dem Flughafen Leipzig/Halle war am 4. August eine Sprengstoff-Drohne zwischen ukrainischen Frachtmaschinen gefunden worden: eine ukrainische Antonow im Sicherheitsbereich.
Hendrik Schmidt/picture alliance/dpa

Außenminister Wadephul verkündet harte Maßnahmen gegen Moskau. Das Bonner Generalkonsulat wird geschlossen, der Vertrag mit dem Russischen Haus in Berlin gekündigt.

Von Markus Balser und Daniel Brössler, Berlin

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Nach wochenlangen Ermittlungen von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten ist die Bundesregierung überzeugt davon, dass Russland hinter dem Sprengdrohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig steckt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) gaben am Dienstagabend bei einem gemeinsamen Auftritt bekannt, dass die Spuren der Ermittler nach Moskau führen. Der verwendete Sprengstoff, aber auch Bauteile und die Technik seien aus anderen Operationen Russlands bekannt. Zudem deuteten die beteiligten Täter auf einen Auftrag aus Moskau hin. Die Zuordnung sei „eindeutig“ möglich gewesen, hieß es aus Regierungskreisen.

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Dass Russland gegen den Westen einen „hybriden Krieg“ führt, gilt als sicher. Viele Experten glauben nun aber, dass mit dem versuchten Anschlag in Leipzig eine weit gefährlichere Stufe erreicht ist.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

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