Bildung:Mit kürzerer Ausbildung gegen den Lehrermangel?

Bildung: Das letzte Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz kam bei Lehrerinnen und Lehrern nicht gut an.

Das letzte Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz kam bei Lehrerinnen und Lehrern nicht gut an.

(Foto: Armin Weigel/DPA)

Seit Jahren fehlen in Deutschland Unterrichtskräfte - und die Politik war weitgehend ratlos. Jetzt empfehlen Experten, bundesweit das Referendariat auf ein Jahr zu verkürzen. Was halten junge Lehrkräfte von der Idee?

Von Kathrin Müller-Lancé

Bei Alexander Lipp waren es die Elterngespräche, die ihn anfangs ins Schleudern brachten. Direkt nach dem Referendariat wurde Lipp, heute 29, Klassenlehrer - und dazu gehört es eben auch, Müttern und Vätern zu erklären, wenn ihr Kind Probleme hat. Nur: Im Studium und den zwölf Monaten Referendariat, die der Musik- und Politik-Lehrer aus Potsdam hinter sich hat, wurde ihm nicht beigebracht, wie man das eigentlich macht. "Ich hatte Glück, dass mir die Eltern zugewandt waren", sagt Lipp. "Aber wären die zum Beispiel wütend geworden, hätte mich das total überfordert."

Zur SZ-Startseite
Teaser PISA

SZ PlusPisa-Studie
:Jeder dritte 15-Jährige scheitert an leichten Mathe-Aufgaben

Pisa-Schock mit Ansage: Nach der Pandemie sind die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in vielen Ländern gesunken - in Deutschland aber ganz besonders. Woran das liegt und was jetzt zu tun ist.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: