Kampf gegen Schnelltest-Betrug: Lauterbach, das RKI und eine "Schnapsidee"

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Kampf gegen Schnelltest-Betrug: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (r.) und RKI-Präsident Lothar Wieler bei einer Pressekonferenz im Frühjahr.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (r.) und RKI-Präsident Lothar Wieler bei einer Pressekonferenz im Frühjahr.

(Foto: Carsten Koall/dpa)

Das Robert-Koch-Institut soll Abrechnungen privater Schnelltest-Betreiber prüfen, um Betrüger aufzuspüren. Kein Problem, sagt der Gesundheitsminister - dabei hat RKI-Chef Wieler längst Bedenken vorgetragen.

Von Markus Grill und Klaus Ott

Mittwoch, Berlin, Pressekonferenz von Karl Lauterbach (SPD): Der Gesundheitsminister erläutert die neuesten Maßnahmen gegen das Coronavirus. Und antwortet auf die Frage, wie er auf die "Schnapsidee" gekommen sei, ausgerechnet das Robert-Koch-Institut (RKI) beim Kampf gegen massenhaften Betrug bei Corona-Schnelltests einzusetzen. Das Medizin-Institut spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Pandemie und hat da bereits mehr als genug zu tun.

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