CDU:Laschet und der Abbruch Ost

Lesezeit: 3 min

Wahlkampf CDU - Laschet in Erfurt

Ein CDU-Mitglied aus Thüringen hat Armin Laschet ein selbstgemaltes Bild von Angela Merkel überreicht.

(Foto: Martin Schutt/dpa)

In den neuen Bundesländern verliert die CDU mit Kanzlerkandidat Armin Laschet gerade enorm an Rückhalt. Es beginnt bereits die Suche nach Schuldigen.

Von Robert Roßmann, Berlin

Eigentlich will Armin Laschet an diesem Montag zum Thema "Gleichwertige Lebensverhältnisse" sprechen. Der CDU-Chef möchte zeigen, was seine Partei den Menschen in Ostdeutschland und in den ländlichen Regionen zu bieten hat. Dort verliert die Union gerade enorm an Rückhalt. Deshalb hat Laschet die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt mit ins Foyer der CDU-Zentrale in Berlin gebracht. Auch Barbara Klepsch steht auf der Bühne, die Frau ist Ministerin in Sachsen. Sogar in der CDU haben sie inzwischen gelernt, dass es nicht so gut ankommt, wenn nur Männer auf dem Podium stehen. Doch am Vorabend fand das letzte Triell statt, Olaf Scholz hat - zumindest ausweislich einer Umfrage - schon wieder gegen Laschet und Annalena Baerbock gewonnen. Und so muss sich Laschet erst einmal um Schadensbegrenzung bemühen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Digitale Welt und Psyche
Mehr, mehr, mehr
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Trainer practicing squats with male and female clients in park; Sport Fitness Ernährung
Gesundheit
"Wer abnehmen möchte, sollte das nicht allein über Sport versuchen"
Zur SZ-Startseite