Agrarpolitik:"Wer zurück zum Gestern will, wird scheitern"

Agrarpolitik: Bei den landwirtschaftlichen Betrieben komme "vom positiven Wandel" noch zu wenig an, finden Experten der Grünen-Fraktion.

Bei den landwirtschaftlichen Betrieben komme "vom positiven Wandel" noch zu wenig an, finden Experten der Grünen-Fraktion.

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Mit einem Strategiepapier fachen die Bundestags-Grünen die Debatte zur Zukunft der Landwirtschaft an. Sie fordern strengere Umweltstandards und gehen so erneut auf Konfrontationskurs zur FDP. Auch Discounter werden hart kritisiert.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller, Berlin

Wie schwer es wird, in dieser Koalition eine gemeinsame Agrarpolitik zu betreiben? Es war die Protestwoche, die darauf eine klare Antwort gab. Am Montag waren die Grünen perplex, als Finanzminister Christian Lindner auf einer Bauerndemo urplötzlich Umweltstandards für Bauern infrage stellte. Um keinen neuen Koalitionsstreit vom Zaun zu brechen, bissen sich die Grünen da noch auf die Zunge. Doch dann scheiterte auch noch der Plan, mit den Ampel-Fraktionen für die Agrardebatte am Donnerstag im Bundestag ein gemeinsames Ziel für den Umbau des Sektors zu formulieren. SPD, FDP und Grüne konnten sich nur auf gemeinsame Fragen einigen. Antworten? Fehlanzeige.

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