CDUNach der Niederlage: Der Kanzlerpartei droht jede Menge Ärger

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Kontakte zu Wählern waren nicht vorgesehen: Bundeskanzler Friedrich Merz und sein CDU-Parteikollege und Ministerpräsident Sven Schulze in den Tagen vor der Wahl in Quedlinburg.
Kontakte zu Wählern waren nicht vorgesehen: Bundeskanzler Friedrich Merz und sein CDU-Parteikollege und Ministerpräsident Sven Schulze in den Tagen vor der Wahl in Quedlinburg.
Foto: Jens Schlueter/Getty Images

Die dramatischen Verluste der CDU in Sachsen-Anhalt machen klar, dass Friedrich Merz und seiner Partei schwere Zeiten bevorstehen. Hinzu kommt: Die Lage ist auch anderswo vertrackt.

Von Henrike Roßbach und Robert Roßmann, Berlin

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Es ist keine einfache Aufgabe, die Franziska Hoppermann an diesem Abend zu bewältigen hat. Es ist sogar eine verdammt schwere. In der CDU ist es geübte Praxis, dass nicht der Parteivorsitzende als Erster ein Wahlergebnis kommentiert, sondern der Generalsekretär. Bis vor Kurzem hatte Carsten Linnemann das Problem, nach Schließung der Wahllokale irgendetwas zu den allerersten Prognosen sagen zu müssen – obwohl die Auszählung am Ende noch so vieles ändern kann.

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So nah an der Macht war die AfD noch nie: Die Partei ist laut Hochrechnungen nur knapp von der absoluten Mehrheit entfernt. Kanzler Merz steht vor einem großen Problem.

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