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Landtag - Hamburg:CDU-Ministerin Prien will Linke nicht wie AfD behandeln

Deutschland
Karin Prien, Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, lächelt in die Kamera. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa (Foto: dpa)

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Hamburg (dpa) - Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat von ihrer Partei eine Neubewertung der Linken gefordert. "Unser Äquidistanz-Mantra ist die Wurzel des Übels", sagte Prien dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zur Beschlusslage der CDU. Danach ist jede Kooperation sowohl mit der Linken als auch der AfD untersagt. "Wir werden das so nicht durchhalten", sagte Prien.

Sie sei überzeugte Antikommunistin, aber "einen respektablen Ministerpräsidenten wie Bodo Ramelow mit einem Herrn Höcke (Thüringens AfD-Chef Björn Höcke - Anmerkung der Red.) gleichzusetzen, ist eine politische und historische Verzerrung", sagte Prien. "Diese Realität hätten wir viel früher zur Kenntnis nehmen müssen."

Nach der Landtagswahl in Thüringen hatte die CDU jegliche Kooperation mit der Linken und Ministerpräsident Ramelow abgelehnt, dann aber am Mittwoch auch mit den Stimmen der AfD den FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt. Vor Prien hatte bereits der Kieler Regierungschef und CDU-Landesvorsitzende Daniel Günther betont, dass es keine Äquidistanz von der CDU zur Linken und zur AfD gebe.

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