Landratswahl in BrandenburgAfD unterliegt in Spree-Neiße

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Im Landkreis Spree-Neiße hat der CDU-Kandidat Martin Heusler die Stichwahl um den Landratsposten in einem knappen Rennen vor der AfD gewonnen. Heusler kam nach Auszählung aller Stimmen auf 51,5 Prozent der Stimmen. Die AfD-Bewerberin Christine Beyer, die im ersten Wahldurchgang vor zwei Wochen die meisten Stimmen bekommen hatte, erhielt 48,5 Prozent. Sie lag lange Zeit vorn, die Briefwahl drehte wie schon einige Male zuvor die Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,7 Prozent. Damit stellt die AfD, die der Verfassungsschutz in Brandenburg als rechtsextremistisch einstuft, in dem Bundesland weiter keinen Landrat. Die CDU wertet den Sieg als starkes Signal. „Am Ende hat sich der starke und überzeugende Wahlkampf von Martin Heusler ausgezahlt“, sagte CDU-Landeschef Jan Redmann der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn eine Partei, die in Brandenburg als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, in einem Landkreis fast die Hälfte der Stimmen holt, dann ist das ein massives Warnsignal für unser ganzes Land“, sagte hingegen der Landeschef der SPD-Jugend, Leonel Richy Andicene.

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