LandesparteivorsitzCo-Landeschef des BSW erklärt Rücktritt

Als Gründe für seinen Rücktritt nennt Langer unter anderem den zeitlichen Arbeitsumfang. (Archivbild)
Als Gründe für seinen Rücktritt nennt Langer unter anderem den zeitlichen Arbeitsumfang. (Archivbild) Stefan Sauer/dpa

Lange dauert es nicht mehr, bis in MV ein neuer Landtag gewählt wird. Jetzt wirft einer der BSW-Landesvorsitzenden das Handtuch.

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Schwerin (dpa/mv) - Wenige Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Peter Langer seinen Rücktritt vom Landesvorsitz des BSW erklärt. „Der zeitliche Aufwand hat an Umfang dermaßen zugenommen, dass ich neben meiner beruflichen Herausforderung als Universitätsprofessor dieses nicht mehr leisten kann“, sagte der Co-Vorsitzende laut einer Mitteilung des BSW MV. 

Der Schritt falle ihm nicht leicht, sagte Langer. Er könne „diese verantwortungsvolle Aufgabe in einer schwierigen Zeit“ jedoch nicht mit seinem persönlichen Anspruch erfüllen. Dem BSW wolle er aber eng verbunden bleiben und seine Expertise weiterhin anbieten. 

Langer war vor knapp vier Monaten neben Peter Schabbel zum Co-Landesvorsitzenden gewählt worden. Das alte Führungsduo hatte kurz davor seinen Rücktritt erklärt. Schabbel lobte die bisherige Zusammenarbeit mit Langer. „Allerdings ist der Umfang immer weiter gestiegen und wird bis zur Landtagswahl auch nicht abnehmen.“

BSW in MV aktuell bei sechs Prozent

Mitte März will das BSW bei einem Landesparteitag in Schwerin seine Kandidatenliste für die bevorstehende Landtagswahl aufstellen. Der jüngsten Wahlumfrage des NDR zufolge käme das BSW im Nordosten aktuell auf sechs Prozent der Stimmen und läge damit über der Schwelle für den Einzug ins Schweriner Schloss.

© dpa-infocom, dpa:260202-930-632630/1

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