Ein Vorfall sticht heraus: Zwei Zehntklässler einer Regelschule in Nordthüringen kletterten in die Verbrennungsöfen des ehemaligen Krematoriums des KZ Buchenwald, fotografierten einander und teilten die Bilder in den sozialen Medien. Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora listet die Szene in einer Übersicht auf, die mehr als 120 Vorfälle dokumentiert. 120 Vorfälle seit 2023, die meisten davon rechtsextreme Übergriffe auf die Gedenkstätte Buchenwald. Neben Hitler-Grüßen, Hakenkreuz-Schmierereien oder Stickern rechter Parteien ist darin in der jüngsten Vergangenheit auch immer häufiger Fehlverhalten von Schülern dokumentiert.
Rechtsextreme ÜbergriffeSchüler provozieren immer häufiger beim Besuch von KZ-Gedenkstätten
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Besucher am Torhaus des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar in Thüringen.
Angela to Roxe/IMAGO/imagebrokerRechtsextreme Übergriffe auf KZ-Gedenkstätten gab es schon immer. Doch jetzt wächst nicht nur ihre Zahl. Neu ist auch, dass sich ganze Schülergruppen und Klassen danebenbenehmen.
Von Matias Kamp
