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KZ-Gedenkstätten:Das Prinzip Provokation

Jahres-Pk der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Im Juli musste der Besuch einer AfD-Delegation in Sachsenhausen abgebrochen werden. Der Vorwurf: Verdacht auf Volksverhetzung durch Leugnung oder Verharmlosung des Holocaust sowie Störung der Totenruhe.

(Foto: Ralf Hirschberger/dpa)

Ob Buchenwald oder Sachsenhausen, wenn Mitglieder oder Anhänger der AfD deutsche NS-Gedenkstätten besuchen, wollen sie damit oft provozieren. Über neue Herausforderungen in Zeiten des Revisionismus.

Vor Kurzem änderte die Gedenkstätte Buchenwald ihre Besucherordnung. "Jede Veröffentlichung in den Printmedien oder im Internet (Social Media) bedarf der Genehmigung durch die Direktion der Stiftung", heißt es neuerdings darin. Andere Änderungen betreffen das Äußern von rassistischen oder antidemokratischen Meinungen und das Tragen von Kleidungsstücken und Symbolen aus dem rechtsextremen Milieu.

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