Kurt Biedenkopf:Abschied von "König Kurt"

Lesezeit: 5 min

Kurt Biedenkopf: Der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf, hier im Jahr 2008 in seinem Büro in Dresden, war Jurist, Hochschullehrer und von 1990 bis 2002 der erste Ministerpräsident im Freistaat Sachsen.

Der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf, hier im Jahr 2008 in seinem Büro in Dresden, war Jurist, Hochschullehrer und von 1990 bis 2002 der erste Ministerpräsident im Freistaat Sachsen.

(Foto: Robert Michael/momentphoto/imago stock & people)

"Das schaffen nur die Sachsen" war einer seiner Lieblingssätze. Die Sachsen dankten es ihrem Ministerpräsidenten mit Wahlergebnissen, von denen Politiker heute nur träumen können. Nun ist Kurt Biedenkopf gestorben.

Von Jens Schneider, Berlin

Die Wohngemeinschaft der Aufbauhelfer gründet sich in einem früheren Gästehaus der DDR-Staatssicherheit, hoch über der Elbe in Dresden. Der damals 60-jährige Professor Kurt Hans Biedenkopf hat sie zusammengeholt, die zumeist konservativen Kommunarden sollen den politischen und wirtschaftlichen Neuanfang gestalten. Als erster sächsischer Ministerpräsident nach der Wiedervereinigung hat Biedenkopf einen Kreis politisch Vertrauter aus dem Westen mitgebracht, in der WG wohnen einige von ihnen zusammen. Finanzminister Georg Milbradt und Wirtschaftsminister Kajo Schommer zum Beispiel, auch ein sozialdemokratischer Staatssekretär und Biedenkopfs Frau Ingrid.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Medizin
"Die größte Stellschraube ist das Essen"
Bürgergeld
Wie es mit Hartz IV weitergehen soll
KZ Sachsenhausen
"Er hat jewusst! Jeder hat jewusst"
alles liebe
Liebe und Partnerschaft
Diese roten Flaggen gibt es in der Liebe
Kueche praktisch
Wohnen
Was eine praktische Küche ausmacht
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB