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Kultusminister:Abiturprüfungen sollen stattfinden

Wegen der Ausnahmesituation an den Schulen haben sich die Kultusminister der Länder auf einen Rahmen für Prüfungen und Schuljahreswiederholungen verständigt. In einer Schaltkonferenz vereinbarten sie am Donnerstag, dass auch die in diesem Corona-Schuljahr erworbenen Abschlüsse "denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig sind und gegenseitig anerkannt werden". Zudem wird bekräftigt, dass die Abiturprüfungen stattfinden sollen. Die Länder sollen außerdem sicherstellen, dass die Abschlüsse im Sekundarbereich eins, also etwa Haupt- oder Realschulabschlüsse, erlangt werden können. "An Berufsschulen sind Prüfungen durchzuführen, soweit es das Infektionsgeschehen zulässt", heißt es weiter. Die Länder können Schülern der Vereinbarung zufolge auch ermöglichen, das Schuljahr zu wiederholen, ohne dass dies auf die Verweildauer angerechnet wird - "insbesondere in der gymnasialen Oberstufe". Schülern dürften "keine Nachteile für ihre weitere Bildungsbiografie entstehen", sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

© SZ vom 22.01.2021 / dpa
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