USATrump könnte mit Castro-Enkel gemeinsame Sache machen

Lesezeit: 5 Min.

Ein Poster des früheren Präsidenten Raúl Castro (mit Kappe und Sonnenbrille) neben Bildern von Che Guevara und Fidel Castro an einer Gebäudewand in Havanna. Den Kubanern mangelt es zunehmend an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff.
Ein Poster des früheren Präsidenten Raúl Castro (mit Kappe und Sonnenbrille) neben Bildern von Che Guevara und Fidel Castro an einer Gebäudewand in Havanna. Den Kubanern mangelt es zunehmend an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff. YAMIL LAGE/AFP

Auf Kuba wird das Leben immer schwieriger, weil Venezuela kein Öl mehr liefern darf. Jetzt sprechen die USA mit dem kubanischen Regime, das sie eigentlich abschaffen wollten. Ihr Mittelsmann ist ausgerechnet ein Nachkomme von Raúl Castro.

Von Peter Burghardt, Washington

Donald Trump war noch ein Kind, als die bärtigen Rebellen um Fidel Castro 1959 in Havanna einzogen. „Ich höre schon von Kuba, seit ich ein kleiner Junge bin“, berichtete der bald 80 Jahre alte US-Präsident kürzlich. Sein Außenminister Marco Rubio war zum Zeitpunkt des Aufstandes nicht mal geboren, er kam als Sohn kubanischer Exilanten 1971 in Miami zur Welt. Seine Eltern hatten ihre Heimat schon unter dem US-freundlichen Diktator Fulgencio Batista verlassen, aber Rubio wartet sozusagen von Geburt an auf das Ableben der Revolution.

Zur SZ-Startseite

Kuba
:„Wir haben keine Kraft mehr“

Kaum Strom, kaum Wasser, die Lebensmittel schier unbezahlbar: Trumps Ölblockade führt zu verheerenden Zuständen, berichten Kubaner. Experten zufolge läuft in Havanna der Countdown zum Kollaps.

SZ PlusVon Benedikt Peters

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: