bedeckt München 26°

Proteste gegen Regierung:Obama: "Die Welt schaut auf Ägypten"

Die USA erhöhen den Druck auf Ägyptens renitenten Diktator Mubarak: US-Präsident Barak Obama drängt auf einen raschen Machtwechsel. In Kairo bröckelt offenbar der Widerstand des alten Regimes.

Nach den blutigen Straßenkämpfen der vergangenen Tage mit 13 Toten ist es an diesem Freitag weitgehend friedlich geblieben. Die ägyptischen Regimekritiker sind zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen, auch nach Beginn der Ausgangssperre harren sie auf dem Tahrir-Platz in Kairo aus. Es soll der "Tag des Abgangs" sein: Die Opposition hat Mubarak ein Ultimatum gesetzt, doch der Autokrat will nicht weichen - weil dem Land sonst "Chaos" drohe, wie er in einem Fernsehinterview sagte.

Anti-Mubarak Protesters Gather In Tahrir Square For 'Day Of Departure' Demonstration

Nacht in Kairo: Selbst am elften Tag der Proteste harren die Demonstranten weiter auf dem zentralen Tahrir-Platz aus.

(Foto: Getty Images)