Strukturdaten:Habeck: „Manchmal ist die Stimmung schlechter als die Lage“

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Innenministerin Nancy Faeser und Wirtschaftsminister Robert Habeck sehen Fortschritte, aber auch "besorgniserregende" Entwicklungen. (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Hausärzte, Kriminalität, Einkommen: Die Lebensverhältnisse in Deutschlands Regionen gleichen sich an, zeigt ein Bericht. Doch einige Unterschiede bleiben gravierend. Und nicht immer stimmt die gefühlte Wahrheit mit der Wirklichkeit überein. 

Von Markus Balser, Constanze von Bullion, Berlin

Mal ist es die schlechte Busverbindung in die nächste Stadt, mal die weit entfernte Hausarztpraxis oder das Wohlstandsgefälle zwischen Ost und West: Die Klagen über ungleiche Chancen in Deutschlands Regionen und über ein löchriges staatliches Versorgungsnetz sind zu einem Wutsturm angewachsen. Zu Recht? Ein Bericht der Bundesregierung zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse, der am Mittwoch durchs Kabinett ging, will jetzt gegenhalten. Anders als gefühlt gleichen sich die Lebensverhältnisse in Deutschland vielerorts an, heißt es dort. Und nicht jede Region, die sich für besonders benachteiligt hält, ist es tatsächlich. Doch klar wird auch: Der Osten hat noch längst nicht überall aufgeholt.

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