Kriegsverbrechen:Syrer unter Mordverdacht

Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch einen Syrer in Berlin verhaften lassen. Dem Beschuldigten würden Kriegsverbrechen, Mord in sieben Fällen und gefährliche Körperverletzung in drei Fällen vorgeworfen, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Laut Haftbefehl wird der Mann verdächtigt, im März 2014 in Damaskus aus einer Panzerabwehrwaffe eine Granate in eine Menschenmenge geschossen zu haben. Bei den Menschen handelte es sich den Angaben zufolge um Zivilisten, die auf die Ausgabe von Lebensmittelpaketen warteten. Bei der Attacke seien mindestens sieben Personen ums Leben gekommen. Wenigstens drei weitere Menschen, darunter ein sechsjähriges Kind, seien verletzt worden.

© SZ vom 05.08.2021 / epd
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