Kriegsverbrechen im SudanDen Haag meldet Fortschritte

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Der Internationale Strafgerichtshof sieht deutliche Fortschritte bei den Ermittlungen zu Kriegsverbrechen im Sudan. Bei der Untersuchung von Massakern an der Zivilbevölkerung in den Städten Al-Faschir und Al-Dschunaina gebe es einen „Durchbruch“, sagte die stellvertretende Chefanklägerin Nazhat Shameem Khan der britischen BBC. Demnach liegen dem Weltstrafgericht mit Sitz im niederländischen Den Haag „konkrete Beweise“ vor, die Anführer der RSF-Miliz mit Kriegsverbrechen in der Darfur-Region in Verbindung bringen. Einen Zeitrahmen für eine mögliche Anklage gegen die Verantwortlichen von Gewalt nannte Khan nicht. Doch der Fortschritt sei signifikant. Nach der Eroberung der Stadt Al-Faschir durch die RSF-Miliz im Oktober drangen Berichte über Massaker und andere Gewalttaten an der Zivilbevölkerung nach außen. Im Sudan kämpfen seit April 2023 die RSF-Miliz und die reguläre Armee um die Macht und Kontrolle von Ressourcen. Millionen Menschen sind auf der Flucht.

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