Ukraine:"Wir müssen unseren Mangel an Granaten mit Einfallsreichtum ausgleichen"

Ukraine: Als Moskau 2014 den Krieg in der Ostukraine entfesselte, schloss sich Wiktor Dolhopjatow mit Dutzenden Kollegen im "Ingenieurcorps" zusammen.

Als Moskau 2014 den Krieg in der Ostukraine entfesselte, schloss sich Wiktor Dolhopjatow mit Dutzenden Kollegen im "Ingenieurcorps" zusammen.

(Foto: Florian Hassel)

Im Krieg gegen die materiell oft stärkeren Russen überlebt die Ukraine auch dank Ingenieuren und Tüftlern. Wie baut man chinesische Drohnen und Leopard-Panzer um? Zu Besuch in einer geheimen Waffenschmiede.

Von Florian Hassel, Kiew

Es sind nur noch wenige Tage, bevor der russische Spartak-Panzerwagen wieder an die Front in der Ukraine fährt - freilich nicht auf russischer, sondern auf ukrainischer Seite. Sechs Wochen haben der Ingenieur Wiktor Dolhopjatow und seine Männer gebraucht, um den erbeuteten Mannschaftstransporter zum mobilen Kommandopunkt umzubauen: mit Funkgeräten, Computern und Bildschirmen, die Videofeeds von Drohnen an der Front empfangen können. "Es ist der erste Spartak, den wir umbauen", sagt Dolhopjatow fast entschuldigend, "die nächsten schaffen wir in zwei Wochen."

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