Iran-KriegDeutschlands Nahost-Dilemma

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Diplomatische Mission am Golf: Außenminister Johann Wadephul verabschiedet sich am Flughafen von Abu Dhabi von seinem emiratischen Amtskollegen Abdullah bin Sajid.
Diplomatische Mission am Golf: Außenminister Johann Wadephul verabschiedet sich am Flughafen von Abu Dhabi von seinem emiratischen Amtskollegen Abdullah bin Sajid. Sebastian Gollnow/dpa

Der Iran-Krieg legt erneut offen, wie sehr Berlin um eine klare Linie im Nahost-Konflikt ringt. Das irritiert zunehmend auch die europäischen Partner. Damit verpasst Deutschland eine Chance.

Von Sina-Maria Schweikle, Berlin

Wenn in der kommenden Woche in Brüssel zunächst die EU-Außenminister und anschließend die Staats- und Regierungschefs tagen, wird der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran, aber auch der Krieg in Libanon die Debatten prägen. Dabei dürfte auch Deutschland im Fokus stehen. Denn Bundeskanzler Friedrich Merz, der kurz nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten zu Donald Trump ins Weiße Haus gereist war, schlägt nach anfänglichen Solidaritätsbekundungen inzwischen kritischere Töne gegenüber Washington und Jerusalem an.

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:Die deutsche Nahostpolitik geht an der Wirklichkeit vorbei

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