Er las von einem Zettel ab, im Ton erklärend, nicht triumphierend. Wladimir Putin klang – wie so oft – ein wenig wie ein Lehrer, der Schülern die Grundrechenarten beizubringen versucht. Die Adressaten seiner Lektion waren jedoch nicht in erster Linie die Berater und Regierungsmitglieder, die im Kreml zusammengerufen worden waren, um die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf den Ölpreis zu besprechen. Putin hatte am Montag eine Botschaft für die Welt, vor allem für die Europäer. Und natürlich für Donald Trump.
Krieg in der UkraineUnd schon klingelt Putins Telefon
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Kaum hat Russlands Präsident die „globale Energiekrise“ verkündet, will Donald Trump mit ihm über die Ukraine reden. Und über Sanktionen. Was der Krieg in Nahost und der steigende Ölpreis für Kiew bedeuten.
Von Sebastian Gierke

Russland:Wo Pettersson und Findus Staatsfeinde sind
Unter Putin wird das gedruckte Wort schnell zum Feind der Nation – erst recht seit dem Krieg gegen die Ukraine. Aber nicht alle kapitulieren vor der Zensur. Begegnungen mit tollkühnen Autorinnen, Verlegern und Buchhändlerinnen.
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