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Krieg in Syrien:Heldin für alle

Bana Alabed

Auf Twitter folgen ihr fast 350 000 Menschen, internationale Medien nennen Bana Alabed die "Anne Frank von Aleppo".

(Foto: Adem Altan/AFP)

Bana Alabed hat aus dem umkämpften Aleppo getwittert, Fotos toter Kinder und zerstörter Häuser. Seitdem ist sie weltberühmt. Begegnung mit einer Neunjährigen, von der viele profitieren wollen.

Es ist ein Kind, das da auf der Bühne von Tod und Zerstörung spricht. "Krieg ist nichts für Kleine", sagt das Mädchen mit dem hüftlangen braunen Haar, "wie sollen sie denn da groß werden?" Dann erklärt es in einfachen englischen Sätzen die Logik des Tötens: Bomben fallen, aber weglaufen ist unmöglich. Häuser stürzen ein, aber es gibt keine Krankenhäuser für die Opfer. Das Mädchen hat die Sätze auswendig gelernt, sie holpern.

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