Iran führt nach den Worten von Außenminister Abbas Araktschi keine direkten Gespräche mit den USA. Man werde keine Verhandlungen aufnehmen, solange Washington gegen ein im Juni unterzeichnetes Übergangsabkommen verstoße, sagte Araktschi am Sonntag laut der Nachrichtenagentur Mehr. Die Gespräche zwischen beiden Seiten liefen jedoch über Vermittler weiter.
Zudem äußerte sich der Minister zu der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus. Ein Abkommen mit dem Oman stehe kurz vor dem Abschluss, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Dies bedeute jedoch keine Wiedereröffnung der strategischen Meerenge, betonte Araktschi. Vielmehr lege die Vereinbarung die neuen Schifffahrtsrouten fest, die nach einer Wiedereröffnung der Meerenge genutzt werden sollen. Eine solche Wiedereröffnung hänge aber davon ab, dass die USA weitere, nicht näher bezeichnete Bedingungen erfüllten.
Die Vereinigten Staaten und Israel haben Iran am 28. Februar angegriffen. Bisherige Friedensbemühungen sind gescheitert.