KrankenkassenGesetzlich Versicherte sollen für Klingbeils Haushaltsprobleme zahlen

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SPD-Chef Lars Klingbeil kürzt bei den gesetzlichen Krankenkassen.
SPD-Chef Lars Klingbeil kürzt bei den gesetzlichen Krankenkassen. Kay Nietfeld/dpa

Das Gesundheitssystem finanziert sich auch mit Geld aus dem Bundeshaushalt. Dieser Zuschuss soll jetzt überraschend gekürzt werden. Die Krankenkassen sind verärgert.

Von Bastian Brinkmann, Berlin

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Besserverdiener, die privat versichert sind, sollen sich künftig weniger an der Finanzierung des Gesundheitssystems beteiligen. Denn der Steuerzuschuss für die gesetzlichen Krankenkassen soll sinken. Er speist sich auch aus Steuereinnahmen der privat Versicherten, die ansonsten nicht in das öffentliche Gesundheitssystem einzahlen. Diese Sparpläne gab der Verband der gesetzlichen Krankenversicherungen bekannt. Demnach will die Bundesregierung den Zuschuss kommendes Jahr um rund zwei Milliarden Euro kürzen, derzeit liegt er bei 14,5 Milliarden Euro. Eine Bestätigung durch das Gesundheitsministerium war zunächst nicht zu erhalten.

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