WestbalkanKosovo sucht Nähe, die EU hält Abstand

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Die slowenische EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos beim Besuch in Pristina zusammen mit Kosovos Premierminister Albin Kurti.
Die slowenische EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos beim Besuch in Pristina zusammen mit Kosovos Premierminister Albin Kurti. ARMEND NIMANI/AFP

Premierminister Kurti ist reformfreudig und unterstützt Sanktionen gegen Russland. Doch innenpolitisch brodelt es, und das schwierige Verhältnis zum Nachbarn Serbien macht einen EU-Beitritt kaum denkbar.

Von Yannik Yeşilgöz

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Wenn es zuletzt einen Anlass für vorsichtigen Optimismus in den Beziehungen zwischen Kosovo und der EU gegeben hat, dann im Herbst 2024: Ursula von der Leyen hatte die neue EU-Kommission für ihre zweite Amtszeit vorgestellt, darunter die slowenische Diplomatin Marta Kos als Kommissarin für Erweiterungspolitik. Kos kennt die Region und gilt als wesentlich liberaler als ihr Vorgänger aus Ungarn, Olivér Várhelyi, dem Nähe zu Viktor Orbán und dessen nationalistisch-destruktiven Partnern auf dem Balkan vorgeworfen wurde.

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SZ PlusVon Tobias Zick

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