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Kongo:Streit nach Urnengang

In der Demokratischen Republik Kongo verschärft sich der Kampf um die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl. Der Oppositionskandidat Martin Fayulu hat am Samstag eine Klage vor dem Verfassungsgericht des Landes eingereicht.

In der Demokratischen Republik Kongo verschärft sich wenige Tage nach Verkündung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahl der Streit um dessen Gültigkeit. Mindestens elf Menschen kamen bei Auseinandersetzungen ums Leben. Die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) forderte am Sonntag eine Neuauszählung der Stimmen. Der angeblich unterlegene Oppositionskandidat Martin Fayulu reichte am Samstag Klage vor dem Verfassungsgericht des Landes ein. Er forderte die Wahlkommission auf, die Ergebnisse der Abstimmung vom 30. Dezember nach Wahlkreisen aufgelistet zu veröffentlichen. Bisher hatte die Kommission nur das Endergebnis veröffentlicht, laut dem Oppositionskandidat Félix Tshisekedi auf 38,5 Prozent der Stimmen kommt, das sind vier Prozentpunkte mehr als der andere Oppositionsvertreter, Martin Fayulu. Abgeschlagen auf den dritten Platz liegt der Kandidat der Regierung, Emmanuel Ramazani Shadary, mit lediglich knapp 24 Prozent.

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