Belgien und KongoDer Mord an Lumumba könnte endlich gesühnt werden

Lesezeit: 4 Min.

Patrice Lumumba 1960 in New York auf dem Weg zu den Vereinten Nationen.
Patrice Lumumba 1960 in New York auf dem Weg zu den Vereinten Nationen. (Foto: AP)

Der Staat Belgien hat mitgeholfen, den kongolesischen Freiheitskämpfer aus dem Weg zu räumen. Mehr als 60 Jahre später soll ein hochrangiger Repräsentant des Landes vor Gericht dafür geradestehen.

Von Josef Kelnberger und Paul Munzinger, Brüssel/Kapstadt

Der Belgier Étienne Davignon kann mit seinen 93 Jahren auf mehr als nur ein Leben zurückblicken. Er hatte drei davon. „Souvenirs de trois vies“, Erinnerungen an drei Leben, nannte er seine Autobiografie.

Zur SZ-Startseite

Erinnerungspolitik
:„Die Orte, an denen die Gewalt geplant wurde, liegen in Deutschland“

Sollen deutsche Kolonialverbrechen Thema offiziellen Gedenkens sein? Kulturstaatsminister Wolfram Weimer findet: Nein. Ein Gespräch mit Ibou Coulibaly Diop, der ein Erinnerungskonzept für Berliner entwickelt hat.

SZ PlusInterview von Jörg Häntzschel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: