Konflikte:Dutzende bei verbotener Pro-Palästinenser-Demo in Hamburg

Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. (Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Hamburg (dpa) - Am Hamburger Jungfernstieg haben sich am Mittwochabend trotz eines Verbots mehrere Dutzend Menschen zu einer pro-palästinensischen Kundgebung versammelt. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort. Als palästinensische Flaggen enthüllt und Handzeichen gemacht wurden, schritten die Beamten ein. Sie führten zwei Teilnehmer ab.

Die Hamburger Polizei hatte als Versammlungsbehörde bis einschließlich Mittwoch alle pro-palästinensischen Kundgebungen untersagt. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde am Sonntag veröffentlicht. Zuvor waren bereits zwei Versammlungen - eine am Montag in der Nähe des Altonaer Bahnhofs und die eigentlich auf dem Rathausmarkt geplante Kundgebung - verboten worden.

Am vergangenen Freitag und Samstag hatte die Hamburger Polizei zwei verbotene Kundgebungen mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften in der Innenstadt durchgesetzt. Am Freitagabend war es am Hauptbahnhof zu vereinzelten Auseinandersetzungen zwischen pro-palästinensischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

© dpa-infocom, dpa:231018-99-613884/3

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