Als sich Uwe Schneidewind entschloss, seinen angesehenen Job als wissenschaftlicher Leiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie aufzugeben, um Oberbürgermeister von Wuppertal zu werden, galt Klimapolitik als drängendes gesellschaftliches Thema. Die Grünen lagen in bundesweiten Umfragen bei um die 20 Prozent, und der damals 54-Jährige wurde als gemeinsamer Kandidat von Grünen und CDU ins Amt gewählt. Als Quereinsteiger wollte der Professor vormachen, wie die Klima- und Verkehrswende in einer Großstadt mit 360 000 Einwohnern umgesetzt werden kann. Doch Schneidewind wurde im Amt nicht glücklich.
„Dienstschluss“ von Uwe Schneidewind„Entmündigtes“ Wuppertal
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Fünf Jahre lang amtierte Uwe Schneidewind als Oberbürgermeister. Deutlich frustriert legt er dar, warum in der Kommunalpolitik aus seiner Sicht kaum etwas vorangeht. Aber nicht alle Erkenntnisse lassen sich verallgemeinern.
Rezension von Claudia Henzler
