Finanznot der KommunenVon schneller Hilfe ist keine Rede mehr

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Wenn das Geld knapp ist, müssen viele Kommunen zuerst bei Einrichtungen wie Schwimmbädern, Büchereien oder Musikschulen sparen.
Wenn das Geld knapp ist, müssen viele Kommunen zuerst bei Einrichtungen wie Schwimmbädern, Büchereien oder Musikschulen sparen. Julian Stratenschulte/dpa

Viele Städte und Gemeinden schreiben rote Zahlen. Bund und Länder wollten im ersten Quartal weiter beraten, was man dagegen tun kann. Doch die Verhandlungen sind ins Stocken geraten. Welche Ideen gibt es bislang, und wie sind sie zu bewerten?

Von Claudia Henzler

Immer mehr Städte und Gemeinden sind unterfinanziert und überlastet. Bund und Länder haben im vergangenen Jahre versichert, dass sie den Kommunen bald helfen wollen. Doch bisher zeichnet sich keine Lösung ab. Beide Ebenen weisen die Verantwortung für die Finanznot in den vielen Rathäusern dem jeweils anderen zu. Von der Sondersitzung von Kanzler und Ministerpräsidenten, die Friedrich Merz für das erste Quartal 2026 in Aussicht gestellt hatte, ist inzwischen keine Rede mehr.

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