ProfilHoward Lutnick könnte der Erste aus Trumps Hofstaat sein, der über die Epstein-Akten stürzt

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Er wollte angeblich nie wieder in einem Raum mit Jeffrey Epstein sein: US-Handelsminister Howard Lutnick.
Er wollte angeblich nie wieder in einem Raum mit Jeffrey Epstein sein: US-Handelsminister Howard Lutnick. SAMUEL CORUM/Getty Images via AFP

Der US-Handelsminister ist in der Zollpolitik der Mann fürs Grobe. Nun wird ihm eine folgenreiche Lüge vorgeworfen.

Von Reymer Klüver

Ein Bild hat Howard Lutnick zwar nicht weltberühmt, aber doch einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Er ist der Mann, der Anfang April vergangenen Jahres neben Präsident Donald Trump im Rosengarten des Weißen Hauses die gigantische schwarze Tafel präsentierte, auf der säuberlich die Zollquoten tabelliert waren, die Amerika seinen Handelspartnern auferlegen wollte. Ganz oben China, 30 Prozent, dann die Europäische Union, 20 Prozent, und so fort. Dass Lutnick da so prominent an Trumps Seite auftrat, war kein Zufall: Zu diesem Zeitpunkt war seine Wandlung vom nüchternen Wall-Street-Manager zum glühenden Apologeten der Trump’schen Zollpolitik längst perfekt. Dafür hatte ihn der Präsident mit dem Job als US-Handelsminister belohnt.

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