KolumbienPräsidentschaftsbewerber stirbt nach Attentat

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Als Miguel Uribe Turbay noch im Krankenhaus lag, hängte seine Partei ein Bild von ihm mit der Flagge Kolumbiens an einen Stuhl im Senat.
Als Miguel Uribe Turbay noch im Krankenhaus lag, hängte seine Partei ein Bild von ihm mit der Flagge Kolumbiens an einen Stuhl im Senat. Luisa Gonzalez/REUTERS

Ein 15-Jähriger schießt Miguel Uribe Turbay in den Kopf, nun erliegt dieser seinen Verletzungen. Der Tod des konservativen Politikers weckt in Kolumbien böse Erinnerungen.

Von Benedikt Peters, München

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Ein politischer Mord erschüttert Kolumbien. Am Montag erlag der Senator und konservative Präsidentschaftsbewerber Miguel Uribe Turbay seinen schweren Verletzungen. Uribe wurde 39 Jahre alt, er ist nicht verwandt mit Kolumbiens Ex-Präsident Álvaro Uribe Vélez, wohl aber Mitglied in dessen Partei Centro Democrático. Für diese wollte Uribe Turbay bei der Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2026 antreten, die parteiinternen Vorwahlen sollen in den kommenden Monaten stattfinden. Er war einer der profiliertesten Oppositionspolitiker Kolumbiens.

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