Kolumbien„Mit meiner Regierung wird es keinen Friedensprozess geben“

Lesezeit: 3 Min.

Will die Politik für immer verändern: Wahlsieger de la Espriella vor Anhängern in Barranquilla.
Will die Politik für immer verändern: Wahlsieger de la Espriella vor Anhängern in Barranquilla.
JUAN BARRETO/AFP

Kolumbiens neu gewählter Präsident Abelardo de la Espriella plant, Kriminelle mit Bomben zu bekämpfen und sie in Hochsicherheitsgefängnisse zu stecken. US-Präsident Trump freut sich über den extrem rechten Alliierten.

Von Jan Heidtmann, Buenos Aires

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Am Ende war das Ergebnis weitaus knapper als vermutet: Mit 250 000 Stimmen Vorsprung setzte sich bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien der Kandidat der extremen Rechten, Abelardo de la Espriella, gegen Iván Cepeda von der Linken durch. Dieser Kopf-an Kopf-Entscheid wird wohl nur von der Abstimmung in Peru vom 7. Juni übertroffen. Dort werden die letzten Wahlzettel noch immer ausgezählt, die konservative Politikerin Keiko Fujimori liegt mit gerade einmal 42 000 Stimmen vor dem linken Nationalisten Roberto Sánchez.

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