Kolping DeutschlandWo die AfD vor die Tür gesetzt wird

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„Dort, wo es öffentlich zutage tritt, dass jemand AfD-Mitglied ist, da möchten wir aktiv ein Ausschlussverfahren anstoßen“, sagt Klaudia Rudersdorf.
„Dort, wo es öffentlich zutage tritt, dass jemand AfD-Mitglied ist, da möchten wir aktiv ein Ausschlussverfahren anstoßen“, sagt Klaudia Rudersdorf. (Foto: Kolping Deutschland)

Die Vorsitzende Klaudia Rudersdorf erhält viel Lob für den Beschluss, künftig Mitglieder der in Teilen rechtsextremen Partei auszuschließen. Lange wird ihr Verband nicht damit warten müssen, ihn in die Tat umzusetzen

Von Johanna Pfund

Sie haben lange darüber nachgedacht und geprüft, wie sie ihren Beschluss fassen können, und zwar so, dass er auch vor Gerichten standhält. Nun im November war es so weit: Kolping Deutschland stimmte mit überwältigender Mehrheit dafür, AfD-Mitglieder aus ihrem Verband auszuschließen. Damit ist Kolping wohl der erste Verband im Land, der sich von der in Teilen rechtsextremen Partei nicht nur distanziert, sondern klar abgrenzt. Der eine echte Brandmauer aufgezogen hat. „Wir freuen uns über den Zuspruch, den wir für diese Positionierung bekommen“, erzählt Klaudia Rudersdorf, die am selben Tag, an dem der katholische Sozialverband diesen Beschluss fasste, zur Bundesvorsitzenden gewählt wurde.

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