Kohleausstieg:Für Kumpel und Klima

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Farbiger Protest gegen  Kohlekommission

Ausmalen als Protest gegen Kohle: Greenpeace-Aktivisten haben den Großen Stern an Berlins Siegessäule mit abbaubarer Farbe in eine Sonne verwandelt.

(Foto: Greenpeace/dpa)

Nirgends in Europa wird so viel Strom aus klimaschädlicher Braunkohle erzeugt wie in Deutschland. Nun soll ein Gremium festlegen, wie ein Ende des Abbaus aussehen könnte - und die Zeit danach.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Die Schlachtordnung ist klar am Dienstag, auch auf den Gehwegen vor dem Bundeswirtschaftsministerium. Vor dem Haupteingang stehen die Umweltschützer und reimen: "Hopp, hopp, hopp - Kohle stopp!". Am Nebeneingang verteilen die Freunde der Braunkohle Pralinen. "Hände weg von der Lausitz", steht auf Transparenten. Drinnen im Ministerium tagt derweil zum ersten Mal die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung". Irgendwie soll sie beides schaffen: Die Kohle stoppen, ohne dabei groß Hand an die Braunkohle-Reviere zu legen. Wie soll das gehen?

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