Köln und BerlinDemonstrationen gegen Abtreibungen

Zahlreiche Abtreibungsgegner haben am Samstag in Berlin an einem „Marsch für das Leben“ teilgenommen. Ein Polizeisprecher sprach am Nachmittag von rund 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Bei Gegenveranstaltungen forderten mehrere Hundert Menschen unter anderem eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Auch in Köln gingen am Samstag rund 1200 Abtreibungsgegner auf die Straße. Initiator war der Bundesverband Lebensrecht, einem Zusammenschluss von rund 15 Organisationen. Unterstützt wurden sie von einigen katholischen Bischöfen. Grußworte schickte Limburgs Bischof Georg Bätzing, Kölns Erzbischof Rainer Maria Woelki und Passaus Bischof Stefan Oster. Innerhalb der katholischen Kirche ist die Veranstaltung umstritten. So kritisierte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend im Erzbistum Köln vor zwei Jahren, dass sich auch rechtsextreme Aktivisten und Parteien daran beteiligten.In der aktuellen Folge des katholischen Podcasts „Himmelklar“ dementierte Alexandra Maria Linder, Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, eine Nähe der Lebensschutzbewegung zur AfD: „Es wird nicht unterlaufen, es wird nicht unterwandert.“ Der Lobbyverband sei überparteilich, überkonfessionell und unabhängig.

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