Zuletzt war es um Horst Köhler sehr still geworden: Monatelang hörten die Deutschen kaum etwas von ihrem Staatsoberhaupt. Ein Grund: Im Schloss Bellevue gab es große personelle Veränderungen - und Probleme.

So hatte Köhlers Pressesprecher Martin Kothé seinen Abschied verkündet, weil er Differenzen mit dem neuen Amtschef Hans-Jürgen Wolff hatte. Berliner Beobachter vermuten, dass der Trubel um die Afghanistan-Aussage nicht entstanden wäre, wenn ein erfahrener Pressesprecher vorhanden gewesen wäre.

Bild: Reuters 23. Mai 2009, 23:232009-05-23 23:23:00 © sueddeutsche.de/mati