Innerparteiliche DemokratieWarum der CDU-Parteitag beim Koalitionsvertrag doch nicht mitreden darf

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Carsten Linnemann auf dem Bundesparteitag der CDU in Berlin im Februar. Der Generalsekretär der CDU ist inzwischen auch gegen einen Parteitag zum Koalitionsvertrag.
Carsten Linnemann auf dem Bundesparteitag der CDU in Berlin im Februar. Der Generalsekretär der CDU ist inzwischen auch gegen einen Parteitag zum Koalitionsvertrag. (Foto: Friedrich Bungert)

Eigentlich sollten die tausend Delegierten über den Vertrag mit der SPD entscheiden. Im letzten Moment wurde das geändert.

Von Robert Roßmann, Berlin

Es ist eine unmissverständliche Botschaft an die CDU-Spitze. „Wahlkämpfe werden nicht durch den Spitzenkandidaten allein gewonnen, sondern durch sein Team, durch die Menschen, die hinter ihm stehen“, sagt Hamburgs Junge-Union-Vorsitzende Antonia Haufler. „Diese Menschen sind diejenigen, die samstags am Infostand stehen und den Koalitionsvertrag verteidigen.“ Sie müssten deshalb durch „mehr Demokratie“ in der Partei stärker einbezogen werden.

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