Natürlich haben die Bilder aus Nepal Roda Verheyen nicht kaltgelassen, wie auch. Verzweiflung, Verwüstung, ausgelöst durch einen Felssturz im Himalaja. Und der wiederum mutmaßlich verursacht durch den Klimawandel, der Gebirge instabiler werden lässt, weil Permafrost taut. Mit ebendiesen Argumenten hatte die Anwältin zuletzt vor Gericht gekämpft: Gegner war der RWE-Konzern, ein Mitverursacher des Klimawandels; Verheyens Mandant ein peruanischer Kleinbauer. Der Bauer unterlag – aber nur, weil sein Haus Berechnungen zufolge nicht stark von der Flutwelle getroffen würde. Dass aber ein deutsches Gericht so tief in den Fall einstieg, galt schon als Erfolg. Und Erfolge ist die Hamburger Anwältin durchaus gewohnt.
Roda VerheyenSie verhilft dem Klimaschutz zum Durchbruch
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Stets auf der Suche nach Kniffen, die den Klimaschutz voranbringen: Anwältin Roda Verheyen.
Bernd Thissen/picture alliance/dpaDie Juristin aus Hamburg hat schon vor vielen Gerichten geklagt, findig und mit Erfolg. So erstritt sie 2021 ein wegweisendes Urteil in Karlsruhe. Nun erhält sie die höchste Umwelt-Auszeichnung.
