Gewalt gegen KlimaaktivistenWenn Autofahrer zu Selbstjustiz greifen

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Auf einer Zufahrtsstraße zum Mittleren Ring in München blockieren Klimaaktivisten den Berufsverkehr. Beamte tragen einen von ihnen weg (Symbolbild)
Auf einer Zufahrtsstraße zum Mittleren Ring in München blockieren Klimaaktivisten den Berufsverkehr. Beamte tragen einen von ihnen weg (Symbolbild) Lorenz Mehrlich

Wer mit Gewalt gegen Klimakleber der "Letzten Generation" vorgeht, kann sich nicht auf Notwehr berufen. Einige Staatsanwaltschaften ermitteln bereits wegen Körperverletzung.

Von Ronen Steinke, Berlin

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Es ist nicht der erste Fall dieser Art, aber der bislang dramatischste: Weil Klimaaktivisten der Gruppe "Letzte Generation" am Samstag eine Brücke über die Elbe blockiert hatten, verlor in Hamburg ein Lkw-Fahrer die Geduld und übte Selbstjustiz. Erst zerrte er einen der Festgeklebten, einen 50-jährigen Geologen aus dem niedersächsischen Barnstorf, rüde von der Fahrbahn. Dann trat er dem am Boden Liegenden noch fest in den Bauch, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist.

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Letzte Generation
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Lars Werner hat seinen Job gekündigt, um in Vollzeit fürs Klima zu kämpfen. Er gehört zum Führungsgremium der Letzten Generation - und wird sogar dafür bezahlt.

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