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Klassische Musik:Der amerikanische Traum im Ruhrpott

Steven Sloane

Das Tor zum Himmel: Die entweihte Marienkirche sollte abgerissen werden, nun dient sie als Foyer für den neuen Konzertsaal. Steven Sloane liebt das Ruhrgebiet und glaubt nicht an Gott. Er glaubt an den Ton B - die alte Kirchenglocke sorgt damit jetzt für das Pausenzeichen.

(Foto: Regina Schmeken)

Wie man an einen neuen Konzertsaal kommt? Ein Mann aus Los Angeles zeigt es den Deutschen: mit Charme, Humor und Fleiß. Dank Steven Sloane hat das klamme Bochum jetzt einen Ort für seine Symphoniker.

Von Tim Neshitov

Im Garten von Steven Sloane in Bochum hängt ein leeres Baumhaus. Seine Kinder gehen nun in Berlin zur Schule. Kinder hinterlassen Stille, aber ein stummer Garten kann einem Dirigenten auch gut tun. Er fühlt sich wohl in Bochum. Viele würden sich eher in Los Angeles wohl fühlen, wo Sloane geboren ist. Er erinnert sich an eine sonnige Jugend, an den Crestwood Hills Park, an die Rockband, in der er Gitarre spielte. Er dirigiert immer wieder in Kalifornien. Aber sein Hauptorchester, sein Lieblingsklangkörper sind die Bochumer Symphoniker.

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