Die evangelische Kirche hat ein ähnlich großes Missbrauchsproblem wie die katholische Kirche. Das hat die sogenannte Forum-Studie im Januar 2024 gezeigt, in der ein Konsortium unabhängiger Wissenschaftler sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie erforscht hat. Seither hat die Kirche einiges an Aktivität entwickelt, arbeitet Maßnahmenpläne ab, gründet Kommissionen. Zum Lackmustest im Umgang mit Betroffenen entwickelt sich allerdings das Geld: Wie viel sind Kirchen und Diakonie bereit zu zahlen für die Anerkennung erlittenen Leids? Leids, das nicht selten Lebenschancen zerstört und Biografien für immer geprägt hat.
Evangelische KircheWo es beim Geld für Missbrauchsopfer noch hakt
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Die evangelische Kirche will einheitlich regeln, wie sie erlittenes Leid anerkennt. Aber es gibt Zweifel, ob ihr das bis zum angestrebten Termin am 1. Januar 2026 gelingt.
Von Annette Zoch, Dresden
