Evangelische KircheWo es beim Geld für Missbrauchsopfer noch hakt

Lesezeit: 3 Min.

„Wichtiger Meilenstein“: Nancy Janz, Sprecherin des „Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt in der EKD“, über die neuen kirchenweiten Richtlinien für Anerkennungsleistungen.
„Wichtiger Meilenstein“: Nancy Janz, Sprecherin des „Beteiligungsforums Sexualisierte Gewalt in der EKD“, über die neuen kirchenweiten Richtlinien für Anerkennungsleistungen. (Foto: Paul-Philipp Braun/IMAGO/epd)

Die evangelische Kirche will einheitlich regeln, wie sie erlittenes Leid anerkennt. Aber es gibt Zweifel, ob ihr das bis zum angestrebten Termin am 1. Januar 2026 gelingt.

Von Annette Zoch, Dresden

Die evangelische Kirche hat ein ähnlich großes Missbrauchsproblem wie die katholische Kirche. Das hat die sogenannte Forum-Studie im Januar 2024 gezeigt, in der ein Konsortium unabhängiger Wissenschaftler sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie erforscht hat. Seither hat die Kirche einiges an Aktivität entwickelt, arbeitet Maßnahmenpläne ab, gründet Kommissionen. Zum Lackmustest im Umgang mit Betroffenen entwickelt sich allerdings das Geld: Wie viel sind Kirchen und Diakonie bereit zu zahlen für die Anerkennung erlittenen Leids? Leids, das nicht selten Lebenschancen zerstört und Biografien für immer geprägt hat.

Zur SZ-Startseite

Katholische Kirche
:Als Missbrauchsopfer auf taube Ohren stießen

Bevor Reinhard Marx Erzbischof von München und Freising wurde, war er Bischof von Trier. Ein Missbrauchsgutachten über diese Zeit attestiert ihm nun „mangelnde Fürsorge für Betroffene“.

SZ PlusVon Annette Zoch

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: