KircheLandesbischöfin: Brauchen „Liebe, Frieden, Versöhnung“

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Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt spricht im Gottesdienst.
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt spricht im Gottesdienst. (Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Schwerin/Hamburg (dpa) - Nach Aussage der Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, kann die christliche Weihnachtsbotschaft beim Umgang mit aktuellen Sorgen der Menschen helfen. Sie würde helfen „in einer bedrohten, zerbrechlichen Welt zu leben“, hieß es in ihrer am Freitag veröffentlichten Weihnachtsbotschaft. Das Christuskind verkörpere mit seinem Lebensweg, was die Welt so dringend brauche: „Liebe, Frieden, Versöhnung, Gerechtigkeit.“

Viele Menschen sehnten sich derzeit nach Trost. „Nicht wenige bewegt die Angst vor einer Ausweitung des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine und andere sehen alarmiert auf die Folgen der Klimakrise.“ Viele seien besorgt darüber, „wie sie in den kommenden Wochen und Monaten über die Runden kommen mögen“.

Die Landesbischöfin beschreibt vor diesem Hintergrund das diesjährige Weihnachtsfest als „Fest des Trostes in trostbedürftiger Zeit“. Die Menschen sehnten sich nach Trost, der Ängste und Sorgen nicht verleugne oder diese beiseiteschiebe, aber dennoch dafür stehe, dass sie nicht die ganze Wirklichkeit seien. „Echter Trost sieht auf das Leben und die Welt, so vieldeutig und mehrschichtig, wie sie nun einmal sind - und hilft, in dieser Welt weiterzuleben und das Leben zu gestalten.“ Die Geschichte vom Christuskind ermutige, „eigene Schritte zu Frieden, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu suchen und zu gehen.“

Auch der für Mecklenburg-Vorpommern zuständige Bischof Tilman Jeremias betonte, „die Engel singen in der Heiligen Nacht vom Frieden auf Erden. Nichts brauchen wir gerade dringender als solchen Frieden“. Gott ist auf der Seite derer, die es schwer haben, wurde Jeremias am Freitag in einer Mitteilung zitiert. Er sei nicht als „Superheld oder Königssohn“ auf die Welt gekommen, „sondern als Obdachloser, der bald mit seiner Familie auf die Flucht muss“.

© dpa-infocom, dpa:221223-99-03076/4

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