bedeckt München
vgwortpixel

Kirche in Brasilien:Karneval Gottes

An evangelical Christian is pictured as they march during the 'Jesus Parade' in downtown Brasilia

Der kaum fassbaren Erfolg der Evangelikalen in Brasilien gibt den Menschen offenbar etwas ganz Besonderes.

(Foto: Ueslei Marcelino/Reuters)

Brasilien ist eine katholische Hochburg - noch. Denn der Siegeszug der evangelikalen Sektierer scheint in dem Land unaufhaltsam zu sein. Und ein bisschen gespenstisch dazu.

König Salomon begann mit seinem Tempelbau zu Jerusalem im vierhundertachtzigsten Jahr nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten. Das Haus des Herrn war für seine Zeit gigantisch, sechzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch. So steht es geschrieben. Anfang des sechsten Jahrhunderts vor Christus wurde es von den Babyloniern zerstört. Ein paar Jahrzehnte später errichteten die Juden an derselben Stelle, dort, wo sich heute der Felsendom befindet, den Zweiten Tempel. Er war dem Vernehmen nach noch ein paar Ellen länger und breiter, diesmal kümmerten sich die Römer um den Abriss. Der Dritte Tempel steht noch, er wurde ja auch erst 2014 nach Christus eingeweiht. Am besten erreicht man ihn per Taxi. Er befindet sich an der Kreuzung der Straßen Celso Garcia und João Boemer, mitten in São Paulo.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Fall Georgine Krüger
Der Mann aus Nummer 3
Teaser image
Esther Perel im Interview
"Treue wird heute idealisiert"
Teaser image
Familie
"Auch Väter haben Wochenbett-Depressionen"
Teaser image
Geschichte
Ein Nazi, der die Juden schützte
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"