Kirche und die AfD„Wir werden beschimpft, lächerlich gemacht und unter Druck gesetzt“

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2005 wurde Gerhard Feige, 1951 geboren in Halle an der Saale, von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Magdeburg ernannt. Sein Wahlspruch: „Vigilate et orate“ – „Wachet und betet“.
2005 wurde Gerhard Feige, 1951 geboren in Halle an der Saale, von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Magdeburg ernannt. Sein Wahlspruch: „Vigilate et orate“ – „Wachet und betet“. Anja Schlender/Bistum Magdeburg

Gerhard Feige, der katholische Bischof von Magdeburg, spricht sich klar gegen die AfD aus – und wird deshalb zur Zielscheibe des Hasses. Als junger Priester in der DDR hat er schon einmal ein kirchenfeindliches Regime erlebt.

Interview von Annette Zoch

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Gerhard Feige kommt zu Fuß zum Interview ins Burkardushaus, das Tagungszentrum des Bistums Würzburg. Der 74-Jährige, seit 2005 Bischof von Magdeburg, ist einer von nur zwei aus Ostdeutschland stammenden Diözesanbischöfen. Auf dem Katholikentag ist er ein gefragter Gesprächspartner, um den Stand des Bistums drängen sich die Kamerateams. Wenige Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gilt Feige als einer der profiliertesten Kritiker der AfD.

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SZ PlusVon Iris Mayer und Annette Zoch

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