Zum Tod von Klaus Kinkel:Vom Beamten zum Spitzenpolitiker

Klaus Kinkel gehörte zu den prägenden Figuren der Bundespolitik. Der FDP-Politiker war unter anderem Außenminister, BND-Präsident und Vizekanzler. Seine Karriere in Bildern.

Von Bernadette Mittermeier

10 Bilder

Klaus Kinkels Platz in der 'Ahnengalerie'

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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Abschied aus dem Amt: Als scheidender Außenminister zeigt Klaus Kinkel 1998 auf seinen Platz in der Ahnengalerie. Am Montag ist der ehemalige FDP-Vorsitzende im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war lange eine der prägenden Figuren der Bundespolitik.

Klaus Kinkel und Hans-Dietrich Genscher

Quelle: Andreas Altwein/dpa

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Sein politischer Aufstieg begann 1970 im Innenministerium, als persönlicher Referent von Minister Hans-Dietrich Genscher, der Kinkel als seinen politischen Ziehsohn betrachtete. Trotzdem blieben die beiden bis zum Schluss beim Sie.

Klaus Kinkel im Paternoster

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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Es folgte eine Reihe von wichtigen Ämtern: Kinkel leitete von 1979 bis 1982 als erster Zivilist den Bundesnachrichtendienst. Auch in der Politik stieg er auf, er wurde Justizminister (1991-92) und leitete das Außenministerium in der Zeit nach dem Zusammenbruch des Ostblocks. Das Bild zeigt ihn im Paternoster im Auswärtigen Amt in Bonn.

Klaus Kinkel, Franz Josef Strauß und Helmut Schmidt

Quelle: dpa

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Klaus Kinkel (Mitte) im April 1981 neben Franz Josef Strauß und Helmut Schmidt bei einer Jubiläumsfeier des Bundesnachrichtendienstes. Kinkel war damals BND-Präsident.

Klaus Kinkel in Vietnam

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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Als erster bundesdeutscher Außenminister besuchte er 1993 Vietnam. Außerdem empfing er als erster Bundesaußenminister den Dalai Lama als Oberhaupt der Tibeter, gegen den Widerstand Chinas.

Klaus Kinkel auf dem Weg nach Sarajevo

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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In seine Amtszeit als Außenminister fällt auch das Massaker an 8000 Bosniaken durch die Armee der Republika Srpska im Juli 1995 in Srebrenica. Hier ist Kinkel 1996 an Bord der Transall-Maschine zu sehen, die den damaligen Minister nach Ende des Krieges in die bosnische Hauptstadt Sarajevo flog.

Klaus Kinkel und Helmut Kohl

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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Kinkel war außerdem fünf Jahre lang als Vizekanzler der Stellvertreter von Bundeskanzler Helmut Kohl.

FDP-Bundesparteitag

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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In die FDP trat Kinkel erst spät ein, 1991 wurde er Parteimitglied. Zwei Jahre später leitete er die Partei als Bundesvorsitzender, bis zum Juni 1995.

Klaus Kinkel an der Nordsee

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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Kinkel kurz vor der Bundestagswahl 1998: Damals wechselte die Regierung. Helmut Kohls schwarz-gelbes Kabinett wurde abgewählt und Gerhard Schröder der neue Kanzler. Kinkel saß noch bis 2002 im Bundestag, zog sich dann aus der Bundespolitik zurück, arbeitete als Rechtsanwalt und engagierte sich für Menschen mit Behinderung.

Klaus Kinkel an der Nordsee

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

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Zuletzt lebte Kinkel bei Bonn. Er war verheiratet und hatte vier Kinder.

© SZ.de/dpa/bkm/ghe
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