Kindergrundsicherung:Ein Kanzler-Brief für jede Lesart

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Familienministerin Lisa Paus interpretiert aus dem Kanzlerbrief "Leistungsverbesserungen" bei der Kindergrundsicherung heraus. Das sehen manche auch anders. (Foto: Pool/Getty)

Nach einem Schreiben von Olaf Scholz gehen die Meinungen bei Grünen und FDP zur Kindergrundsicherung weiter auseinander. Familienministerin Paus soll nun Konzepte vorlegen.

Von Markus Balser, Claus Hulverscheidt, Roland Preuß und Henrike Roßbach, Berlin

Er ist nicht besonders lang, der Brief des Kanzlers an die Bundesfamilienministerin. Vier Absätze, mit ein bisschen weniger Weißraum hätte alles auf eine Seite gepasst. Trotzdem ist am Tag danach, nachdem Olaf Scholz (SPD) in Sachen Kindergrundsicherung Lisa Paus (Grüne) seine Wünsche schriftlich übermittelt hat, die Lage so unübersichtlich, als hätte das Kanzleramt eine vielseitige, äußerst komplizierte Abhandlung mit reichlich Interpretationsspielraum verschickt.

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Lisa Paus spricht von einer Einigung bei der Kindergrundsicherung. Wie bitte? Das Gegenteil ist der Fall - und auch ein Scheitern noch möglich.

Kommentar von Roland Preuß

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