Familienpolitik:Ist die Kindergrundsicherung gescheitert?

Lesezeit: 3 min

Je nachdem, wen man in der Koalition fragt, bekommt man unterschiedliche Lesarten zu hören, wie es in Sachen Kindergrundsicherung nun weitergeht. (Foto: Michael Gstettenbauer/Imago )

Mit der Haushaltseinigung zeichnet sich immer deutlicher ab, dass das Prestigeprojekt von Familienministerin Paus wohl doch nicht eingeführt wird. Aus den Regierungsparteien gibt es allerdings widersprüchliche Signale. 

Von Markus Balser, Claus Hulverscheidt, Paul-Anton Krüger, Sina-Maria Schweikle, Vivien Timmler, Berlin

Das erste Opfer der Haushaltseinigung ist die Kindergrundsicherung. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass das Prestigeprojekt von Lisa Paus (Grüne) gescheitert ist – zumindest in der Form, in der es sich die Bundesfamilienministerin vorgestellt hat. Keine neue Behörde, keine neuen Stellen, keine neuen Strukturen. Stattdessen verkündeten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) am Freitag in ihrer Pressekonferenz nach der Haushaltseinigung, dass der Kindersofortzuschlag für Familien, die Bürgergeld beziehen, von 20 auf 25 Euro erhöht werden solle.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusArbeitsmarkt
:Bürgergeld, Rente und Migration: Was die Ampelpläne taugen

Die Bundesregierung will mehr Menschen in Arbeit bringen – mit schärferen Sanktionen, aber auch mit Bonuszahlungen. Das Maßnahmenpaket im Expertencheck.

Von Bastian Brinkmann

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: