Kindergrundsicherung:Schrittchen für Schrittchen

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Wurde jüngst im Bundestag arg in die Mangel genommen: Familienministerin Lisa Paus (Grüne). (Foto: Imago)

Lange wirkte es so, als drohe die Kindergrundsicherung zu scheitern. Der Ampel ist nun zumindest eine Annäherung gelungen, aber die Grundsatzkritik an dem Gesetz von Lisa Paus ebbt nicht ab. Was bedeutet es für Menschen, die betroffen sind?

Von Celine Chorus und Sina-Maria Schweikle, Berlin

Silvana van Baaren möchte es sich nicht anmerken lassen, aber die Situation, in der sich die alleinerziehende 37-Jährige aus Berlin befindet, ist zum Verzweifeln. Knapp 1400 Euro hatten van Baaren und ihre Töchter Luisa, 16, und Angie, 18, im vergangenen Monat zur Verfügung. Davon muss die dreiköpfige Familie Miete, Lebensmittel und sämtliche Rechnungen bezahlen: "Das Geld reicht vorn und hinten nicht."

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:Gebt den Kindern das Geld

In Berlin wird wieder um die Kindergrundsicherung debattiert. An sich ist diese eine gute Idee, gäbe es da nicht ein Problem.

Kommentar von Sina-Maria Schweikle

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